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Rio Gallegos II

So, es gibt sie also doch hier, die etwas groesseren Forellen. Allerdings ist das alles echt kein Spass. Morgens um halb vier raus und dann im Morgengrauen ab zum Fluss. Und dann bekommt man nichts. Zumindestens am ersten und zweiten Tag. Immerhin kann sich dann das Resultat durchaus sehen lassen. Ich fasse mich kurz, ich muss ins Bett. In drei Stunden geht es schon wieder los. Ich werde mich am 24. hoffentlich mal fuer eine Stunde entspannt hinsetzen koennen um etwas ausfuehrlicher zu berichten

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Rio Gallegos I

Die ersten Tage am Rio Gallegos sind vorbei. Die Stadt ist nicht wirklich ein Schmuckstueck suedamerikanischer Gastlichkeit. Wie mir jemand in El Calafate erzaehlt hat ist es die perfekte Stadt fuer einen Selbstmord. Ganz so schlimm ist es nicht, aber wenn man noch nie in Suedamerika war ist dies mit Sicherheit ein Ort mit dem man nicht anfangen sollte. Ich zumindest mag hier auch keine Kamera rumtragen, daher keine Fotos.

Aber ich bin ja meistens eh nicht in der Stadt sondern am Fluss. Am ersten Tag haben wir Bellavista besucht, das ist ca 100km von der Stadt entfernt. Ich habe einige sehr schoene Forellen gefangem, allerdings ist es von der Jahreszeit her noch zu frueh uer die aus dem Meer kommenden Forellen, also kann man zur Zeit nur “dort wohnende” Forellen fangen.

Blick auf den Fluss bei Bellavista
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El Calafate II

Um 7geht es los zum Perito Moreno Gletscher. Ich bin leicht uebermuedet. Die Fahrt dauert ca. 1 Stunde. Dann faehrt man um eine Ecke und sieht ihn zum ersten Mal. Um die Sache angemessen musikalisch zu untermalen, hat der Busfahrer irgendwas was aehnlich wie der Sound von Henry Maske bei seinen Kaempfen klingt in xxxlaut aufgelegt.
Zunaechst geht es zu einer Aussichtsplattform, leider bricht kein richtig grosses Stueck ab. Der Gletscher selbst ragt etwa 60m ueber der Wasseroberflaeche und reicht bis Seegrund in ueber 100m Tiefe. Wirklich gewaltig.
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Dann geht es mit dem Boot zum Start der Gletscherbegehung. Man wandert etwa 45min, dann erreicht man den Einstiegspunkt. Dort bekommt man einen Klettergurt und seine Steigeisen und dann wird ca. 3h ueber den Gletscher gewandert. Absolutes Highlight war das Betreten einer Gletscherspalte. Wir sind ca 20m in den Gletscher reingeklettert. Es war ganz schoen eng und wenn man weiss, dass sich der Gletscher jeden Tag um 2m weiterbewegt fuehlt man sich in so einem engen Stueck Eis schon etwas mulmig.

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Zum Abschied gibt es einen Whiskey mit Gletschereis.

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Gestern war ich in Chile. Wieder um 7 los, dann eine ewige Fahrt zum Nationalpark Torres del Paine. Das heisst uebrigens blaue Tuerme. Sollte man sich auch unbedingt einmal ansehen. Sportlich gesehen war es nicht so sehr die Herausforderung, man muss wirklich viel fahren obwohl wir eine 4×4 Abkuerzung genommen haben. Der Tag besteht aus zwei Drittel Bus und einem Drittel Aufenthalt im Nationalpark. Eigentlich muss man mindestens ein oder zwei Tage da sein, es ist eine wirklich schoene Landschaft. Der Busfahrer war zufaelligerweise Fishing-Guide und hat zusammen mit einem Freund in Rio Gallegos einen Angelshop. Morgen sind sie dort, ich werde sie besuchen, wenn es irgendwie geht.

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Ich sitze jetzt wieder im Bus nach Rio Gallegos. Ca. 4 h Fahrt, die Sitze sind schoen breit nur leider etwas zu kurz. Mal sehen, vielleicht komme ich trotzdem etwas zum Schlafen. Morgen geht es zum ersten Mal zum Fischen.
Der Blick auf die vorbeiziehende Landschaft ist fast unwirklich. Man kann den gesamten Horizont entlangsehen und da ist einfach nichts mehr. Es ist ein wenig wie auf See, wenn man soweit vom Land entfernt ist, dass nur noch das Meer bis zum lHorizont sehen kann. Hier ist es das Land. Das Foto zeigt das nur ganz ansatzweise.

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Jetzt geht es zu Fischen, evtl. bleiben wir ueber Nacht und zelten, wenn die Bedingungen gut sind. Daher seht ihr die ersten Fischfotos vielleicht erst uebermorgen.

El Chalten – in Summe

Jetzt El Chalten. Nach drei Stunden Fahrt kommt man in diesem Aussenposten der Zivilisation an. Urspruenglich haben die Argentinier ihn 1985 gegruendet um Gebietsansprueche gegen Chile zu begruenden. Mittlerweile ist das hier die Wanderhauptstadt Patagoniens, was hauptsaechlich am Fitz Roy und am Cerro Torre liegt, die sich hier im noerdlichen Teil des Nationalparks befinden.

Zunaechst einmal musste ich das allgegenwaertige Geldproblem loesen. In Chalten zahlt man alles bar. In Calafte wollte ich noch Geld holen, was mal wieder nicht ging. In Chalten gibt es einen Automaten, der entgegen aller Information funktionierte, allerdings nur mit Amex und daher fuer 17,60€ Gebuehren. Zumindest kann ich jetzt das Zimmer bezahlen. Im Hotel bin ich der einzige Gast, kann ja wieder sehr gesellig werden.

Egal, erst eimal die Gegend erkunden. In der Nationalparkverwaltung haben sie als Kurzausflug fuer den Nachmittag eine kleine Wanderung mit Aussicht ueber die Stadt empfohlen. So siehts aus.

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Zum Abendessen gehe in den Tipp vom Hotel “El Muro”. Zuerst sitze ich allein, dann sehe ich drei Leute, die anscheinend nicht zusammen gekommen sind, da sie an zwei Tischen verteilt sitzen. Also frage ich, ob ich mich dazusetzen kann. Nachdem wir uns 5 Minuten auf Englisch unterhalten haben, sind wir dann doch zu Deutsch gewechselt, weil wir herausgefunden haben, dass Dominic und Andrew eigentlich Schweizer sind und Shada aus Wien kommt. Dann ist noch Tatjana dazugekommen, die Shada vom Reiten in Calafate kannte.

Das ist jetzt fuer Frank. Mit Tatjana, die anderen waren wandermuede und sind ins Bett, bin ich noch auf einen Drink in die einzige Bar/Cerveceria maschiert und was hat sie bestellt? Einen Jameson 🙂

Am naechsten Tag steht fuer mich die Tour zum Fitz Roy an. 8 Stunden Wanderung. Was soll ich sagen. Das Wetter ist unfassbar, unheimlich warm, windstill nur blauer Himmel. Den Hinweg habe ich in etwas ueber drei Stunden erledigt. Laguna del los Tres und Laguna Sucia. Nicht zu fassen die Aussicht.

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Dann hab ich mich vor die Laguna Sucia in die Sonne gelegt und gesehen, wie ein riesige Lawine vom Gletscher in die Lagune abging.

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Das ist was, wo man mit Gefuehlen nur schwer beschreiben kann, wie Lothar sagt. Dank Shoshana kenne ich aber ein sehr brauchbares youtube-Video um diese Emotionen rueber zu bringen. Viel Spass, ich hab Traenen gelacht…und nehmt keine Drogen, Ihr seht wozu das fuehrt…Link geht mal wieder nicht, also tippt bei youtube double rainbow ein und nehmt das erste video…

Waehrend ich gerade aufbreche hoere ich hinter mir:”Hallo Rolf”, sehr lustig, da trifft man sich also wieder; Tatjana, Dominic und Andrew. Sie sind auf einem anderen Weg hochgelaufen und gerade angekommen. Ich muss aber los, moechte auf dem Weg nach unten noch an einem besonderen Aussichtspunkt vorbei. Wir verabreden uns zum Abendessen.

Abendessen in einer Parilla in Chalten, auch die Argentinier wissen wie man leckere Blutwurst macht. Ist uebrigends etwas Zimt drin, wie bei Thierry in Muenchen. Und dazu Bife de Chorizo und Lomo.

Jetzt hab ich das Programm bis heute blogmaessig aufgeholt, ich koennte noch Tage weiterschreiben, aber etwas muss auch fuer die muendliche Schilderung bleiben.

Nach unserem leckeren Abendessen gestern haben Tatjana und ich beschlossen, heute den Cerro Torre zu besuchen. Dominic und Andrew wollen einen Entspannungstag machen. Die Wanderung zur Laguna Torre ist deutlich relaxter als zur los Tres aber die Ausicht, naja seht selbst….

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So damit fuer heute genug, ich sitze im Bus zurueck nach Calafate, da sollte Internet wieder gehen und ich stelle den Roman online. Morgen gehts endlich zum Perito Moreno. Freu mich schon.

El Calafate I Nachtrag

So, nachdem mich die Intenetperfomance von El Chalten weichgekocht hat, schreibe ich das alles erstmal offline. 2 Entwuerfe hat die tolle App wegen Netzproblemen offensichtlich einfach geloescht. Das kann ich aber gerade auch nicht nachsehen, da bei fast jedem Versuch den Bock, ich meine blog, aufzurufen alles abstuerzt. Ich gehe mal davon aus, dass alles geloescht ist und fange nochmal an. Himmel Himmel sage ich nur…

Zunaechst die Aufbereitung der ersten Bilder aus dem El Calafate I -post. Ich wollte das im post aktualisieren, das packt aber die app anscheinend nicht. Also muesst Ihr blaettern.

Da der Gletscherausflug vertagt wurde, bin ich wie gesagt als Alternative zu den versteinerten Fossilien gefahren. Das Bild mit dem Wegweiser und das naechste habe ich vor der Raststation gemacht, an der man nochmal Verpflegung bekommt bekommt man in die Wueste faehrt. Mittlerweile weiss ich, dass die Busse nach El Chalten auch da halten. War. Sehr schoen windig.

Das naechste ist mein erster Blick auf das Fitz Roy-Massiv, da man es recht selten so schoen sieht, wegen der sonst allgegenwaertigen Wolken hab ich mich sehr gefreut und sofort das Foto gemacht und hochgeladen.

Dann sind wir gestartet, es geht hinter mir einige Meter runter, das kommt auf dem Foto nicht so rueber.

So sieht die verwehte Landschaft aus.

Ein versteinerter Baum.

Ein versteinertes Stueck verbrannter Baum.

Der Fussabdruck eines Pumas, unversteinert, der ist wohl nach dem letzten Regen da lang.

Ein Stueck versteinerter Dinosaurier.

Und schliesslich ich bei einem versteinerten Baum. Der ist daher besonders, weil er oval ist. Muesst ihr Euch allerdings vorstellen, das Bild zeigt das leider nicht wie gewuenscht.

El Calafate / El Chalten

OK hier geht wirklich gar nichts mehr, das hier online zu stellen hat fast eine Stunde gebraucht. Ich kann auch nichts hochladen oder bearbeiten. Also gerade nur soviel: mir gehts prima, das Wetter ist unglaublich, nicht eine Wolke pam Himmel . Warum das bloede Programm jetzt Himmel zweimal unter den Post schreibt, weiss ich nicht und auch nicht was passiert, wenn ich das jetzt publiziere. Wie gesagt hier geht garnichts, ich melde mich uebermorgen, dass bin ich wieder in El Calafate.

Himmel

Himmel

El Calafate I

Ich bin die letzten zwei Tage nur unterwegs gewesen und packe schon wieder. Heute Mittag geht es nach El Chalten weiter. Da bin ich vermutlich auch nicht permanent online, aber mal sehen. Mit dem Wifi sind die hier eigentlich gut unterwegs.So, es bleibt nicht mehr viel Zeit bis ich auschecken muss, daher erstmal alles als Bildband.

Fahrt in die Stadt, der neue Flughafen von El Calafate liegt in der Mitte von gar nichts aber irre weit wet. Warum man bei soviel Platz trotzdem nicht irgenwie in die Naehe der Stadt baut, wer weiss…Vielleicht erwarten die irgendwann mal ein neues Shanghai hier und wollen sich die Vororte nicht blockieren….oder um den Besucher gleich daran zu gewoehnen, dass hier alles unheimlich weit weg ist…Habe leider kein anderes Foto, aber wenn man aus dem Fenster guckt sieht man ganz viel Steppe.
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In Calafate habe ich erstmal meinen Guide getroffen, Hugo
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Die Fotos die jetzt kommen, sind alle vom Trip zu den versteinerten Fossilien und Baeumen, ca. 100 km von Calafate entfernt. Ich schreib nacher noch ein paar Saetze was man da sieht, wenn ich im Bus sitze, jetzt erstmal nur zum gucken

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